Des nomenlose Leiden, des si nia damit begnügt hod
Uns a nua zwoa, drei oda a vier Schreie zan lehren
Bei denen de Stimm vasogt und danoch nia wiedakehrt
Oda si nua gnädig im Schnee in unhörboare Laute verirrt
Koana hod mehr Nächte in dem oiden moaschn Haus vabrocht
Is öfter duat g‘stoam, hod sein Frieden g’funden und durt wieda valuan
In oi de Nächte des nichtweichenwollenden schwoazen Schnees
Am Schnee der niemois Frieden und so a nie neies Leben bringt
Do herobn is da Schnee es Bluat da Geister…
…is da Schnee es Bluat da Geister…
Herzbluat tränkt de trock‘ne Erdn
Und hods so woi a scho imma
Imma iangwia, mit meim, mit deim
Owa vor oim min Bluat vom letzten Summa
Junges Leben bricht zomm, nid vua mir oder dir
Owa spätestens vuam nächsten Herbst
Erst recht owa donn zum Winter hi
Wei Schnee is es Bluat da Geister
Schnee is es Bluat da Geister
Koana hod mehr Nächte in dem oiden moaschn Haus valebt
Is öfter duat g‘stoam, hod sein Frieden g’funden und durt a wieda valuan
In oi de Nächte des nichtweichenwollenden schwoazen Schnees
Am Schnee der niemois Leben und niemois wem sei Freiheit bringt
Hier bin I g‘storbn
Und imma wieda auferstondn
Hier bin I, hier woa I
Hier werd I imma sei
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Karg - Marodeur
Karg








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Karg
Marodeur
«Country»🇦🇹 Austria
«Format»Full-length
«Genre»Post Black Metal
«City»Sankt Johann im Pongau, Salzburg
«Downloadable»mp3 | flac
«Additional Genres»Atmospheric Black Metal, Melodic Black Metal
«Release Date»April 18 2025
«MP3 Quality»320 kbps
«Size»125 MB
Tracklist
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1. Schnee ist das Blut der Geister (08:00)copy
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2. Findling (05:14)copyDei liebevolle Geduid jenen Wahnwitz mit mir mitzanmochn
Des Vaständnis dafia nebn am Menschen wia mia zan leben
Dea immazua ruhelos woa, stets g’jogt und melancholiezerfressen
Und imma mit oam Fuaß in am Gråb steht, des a si söwa g’schauflt hod
…a Gråb des a si söwa g’schauflt hod…
I hob a lächerliche Freiheit auf da ondan Seitn vamut
Hob imma stiller g’lebt und nua g’woat, dass a mi hoit
Woa jenseits vo froh & frei, woit leise ausm Lebn geh
Wos ondas hob I nid vastondn, koa Glück, koa Gleichmut, gegen jeden inneren Frieden
Heit woaß I, dass oi de schwaren Stunden
De Todessehnsucht notwendig woa
Um mein Weg zu dir z’finden
Üwa kurze Schåttn und liachtdurchtränkte Föder
Wenn de Liebe füa an ondan Menschen stärker wird ois jene für’n Tod
Woaß ma, dass ma okumma is, wei so wiad ma nie wieda lieben
Es woa a lächerliche Freiheit, de I jenseits dera Wödt g’suacht hob
A Wödt in dea Wåhrheit nix bedeit, ma nid in Freiheit sondern goaned lebt
Wenn’s de Liebe is, wos an gonz und goa umz’kehrn vamog und jede Faser varruckt
Konnst nuamehr des empfinden, koa Bedrängnis mehr, des woaß I jetz
Wenn’s a echte Liebe is, de imma und no länger währt
Wenn ma jene Liebe empfinden ko, donn is‘ stärker ois da Tod
Donn is des a Liebe stärker ois da Tod
Und I bin mit ihr endlich frei wuan -
3. Yūgen (07:11)copyKonnst di no erinnern, wiasd mi g’frogt host ob I aufgebn hob?
Is scho a weng hea, und I glab I ho da a koa Åntwort gem
Owa jo, kloa hob I auf’gem g’hobt
Nua I kim sche longsom wieda z‘ruck
I wü wieda d’Wärme g’spian wia im letzten Summa
Mecht wieda Vatrautheit erfoan und oans mit Leben & Schicksoi wean
Meine Liaben wernd mi herzlichst empfonga
Und mi dro erinnern, wia long I einglich weg woa
An de obertausend Meilen, de mi umtriem hom in oi de rostlosen Joah
Obwois ma einglich nur sogn woitn, dass I g’föht hob
Da Herbst wiad wieda eikehrn
Wia a Schleier üwas Lånd
De Luft wiad kloa und koit wean
Hoit ma’d Hånd
De obertausend Meilen
Hinta fremden Meeren
Wernd ned long vaweilen
Nua ois vaklären
Owa des san de Wege, de I geh mirsn hob
Wei ohne de rostlosen Joah hinta fremden Meeren
Warat I ma söwa fremd wuan, hätt I mi söwa valuan
Warat I heit a ondra, und dahoam heit nid dahoam
Meine Liaben wernd mi herzlichst empfonga
Und mi dro erinnern, wia long I einglich weg woa
An de obertausend Meilen, de mi umtriem hom in oi de rostlosen Joah
Obwois ma einglich nur sogn woitn, dass I g’föht hob
Da Herbst wiad wieda eikehrn
Wia a Schleier üwas Lånd
De Luft wiad kloa und koit wean
Hoit ma’d Hånd
De obertausend Meilen
Hinta fremden Meeren
Wernd ned long vaweilen
Nua ois vaklären
Da Herbst wuad wieda eikehrn
An grauen Schleier üwas Lånd ziang
De Luft wuad kloa und koit wean
I wuadn herzlichst empfonga, wia ea a mi
I hoff das I eines Tåges oafoch hoamkema ko
Wo dea Ort sei wiad woas I no ned, owa I wean findn
Du konnst gern weida in da Vagångenheit leben
Nua wohnt do nermbd mehr dennst kennst
Owa I wü es G’füh hom endlich o’kuma z’sei
Mecht mi nia wieda fremd, nua willkommen fühn
…I bin hoid scho so long miad… -
4. Verbrannte Brücken (05:45)copyVua längst vabrennde Bruckn knian ma uns in Ehrfurcht nieda
Wussten um ea jähes End, owa fanden uns stets auf eana wieda
Se san Mahnmoi fost vergess’nen Zeit
Nix ondas ois G’schichten selbstauferlegten Leids
San wia de Kinda vo am nia verroten oder betrogenem Leben
…vo am nia vastondenem, ung’lebten Leben…
Wia hätten sovü mehr hom kena
Ois de Gemeinsåmkeit unsrer Erinnerung
In ana ondan Zeit, de mehr g’wagt hätt
Ois wia de uns‘re und leichter zan begreifen
Jugend vageht, owa hallt in uns wieda
Büder, Worte, Missgunst owa voroim Schuid
Fremdes Glück, wöchas uns zwoa ebenso wenig
G’währt wuan is, owa doch bessa vasprochen
Wos gestan woa hod da Fluss mit sich g’numm
In sei koides Gråb, er bringts uns nid wieda
Oi de Leidenschåft, de letztendlich imma Leiden schofft
Oi de vawoschenen Büder, und wir hom beides nie vawunden
Wia hätten sovü mehr hom kena
Ois de Gemeinsåmkeit unsrer Erinnerung
In ana ondan Zeit, de mehr g’wagt hätt
Ois wia de unsre und leichter zan begreifen -
5. Annapurna (08:35)copyWia de Tränen, de unbedocht aus Zeilen fliaßn
Auf a eing’foins G’sicht in am zabrochenen Spiagl
Wo de Scherben jena Zeit no imma tiafe Wunden schneidn
Vaglimmt Hoffnung so schnö, wenn in ihr nia a Hauch vo Morgen lag
Dea Briaf in meiner Hånd birgt sovü Vasöhnung
Dafia so wenig Heimkehr, Frohsinn oder Dånkbarkeit
I gib mei Lebn aus da Hånd
Bin nie wieda Feder auf Papier
Wei oi de schwaren Worte ana Demut
De Müdigkeit diese Zeilen zan schreim
…si woa scho imma hier…
Is ned heit auf muang kuma
…woa woi scho imma in mir…
Doch füa de Liebe braucht ma an ondan Åtem
Do steht es G’füh im Gegensåtz zu tausend Worte
Wei unsa Vanunft misstraut oim Schenen
Hosst’s ungefähre da G’fühle und valosst si nur auf Worte
Du woast mei Annapurna
Weniga Zuflucht, dafia imma mehr Tod
Du woast mei Annapurna
Mit Leichtfeia am Berg, owa trotzdem in Not
Und wia in sovü vo meine ondan G’schichten
Hondelt a de vom Schmerz und’m Vasuch’n z’vagessn
Und a vo Liebe & Trost is ma nid oi z’vü bliem
Trotzdem hoit I de Gerüchte um mein Tod für reichlich üwatriem
Du hättast de Åxt sei soin füa as g’frorene Meer in mir
Hättst mit mir soweit geh soin, wia I mit dia
Kloa hods bess‘re Zeit gebn, nua des woa de uns’re
Es gibt Såchn vo de ma nid loskumt, und I denk, des is a guad so…
Du woast mei Annapurna
Weniga Zuflucht, dafia imma mehr Tod
Du woast mei Annapurna
Mit Leichtfeia am Berg, owa trotzdem in Not -
6. Reminiszenzen einer Jugend (07:33)copyDe menschliche Tragödie woa imma scho a taktlose
Hod uns sötn an Dienst erwiesen, a in Äusserungen a hoffnungslose
Trostlos owa unversehrt, wia a Kind mit nomenlosem Leiden
Koa Mitleid erwoatend umoamts oan doch mit bluatgetränkten Händen
I bin a Friedhof vo sovü G’schichten
De I oafoch nid vagessn ko
Hob sovü Vergänglichkeit in mir
De I nia g’scheid begrobn ho
Wia weand erscht zu Briada und iangwonn zu uns’re G’schichtn
Vo Freind zu Feinden und vo Liebende zu Fremden
Hom glaubt wia hom mit da Vagångenheit obg’schlossn
Owa si woi nid mit uns, si woi nid mit uns…
Nua wenn a Freind weggeht muasst de Türn schliaßn
Sunst wiads oi z‘schnö eiskoit und du wiastn gach vamissn
So is a unsa Lebenssommertraum jäh wieda zabrochn
Owa wo de Kindheit endt beginnt a de Poesie
…beginnt de Poesie…
Und sovü warat no zum schreiben g’wen
Sovü Worte san no imma unausg’sprochn
De Valetzungen vo friara, se wernd eh nimma heilen
Owa I loss erna ea stille Wåcht, damits zumindest Nårben wean
Nua de Vagånglichkeit birgt nix Versöhnlichs
Nid füa mi, nid füa di oda irgendwem
Doch Distanz schofft Kloaheit und schmälert de Låst
Wei de Zeiten ändern si, de Zeiten ändern di
Prost mei Freind, auf di und de Berg!
Auf des wos woa und is, wia keman endlich wieda hoam
Pass bittsche guad auf auf di, vagiss nia de Vagångenheit
Wei I füa mein Teil, I hoits so fest I nua ko
So san a unsa Jugend und ihre Summa
Iangwonn obtrogn wuan vom Sånd da Zeit
De Wüstn hod se jetz, se kean gonz und goa ia
San jetz a Teil vo ihr unds Tor zu obertausend ondre Wüsten
Owa entlong da Föder und Stråßn
Durt wo ma aufg’wochsn san
Wernd unsare Seelen ollawei weidalebn
Und durt bleims a, wonn ma sterm -
7. Kimm (06:09)copyDanke füa deine letzten Zeilen
A wenn’s iangwia kleinmütig woan
I hätt mas so niemois aussprechen traut
Nua wo Liebe endet beginnt a Poesie
Und monche Worte sprechen kloara
Wia de G‘schehnisse vua a poa Joah
San ned notwendig doch unausweichlich g‘wen
Hom tiafste Ångst g’schürrt, owa de hod‘s braucht
…de hods woascheinlich braucht…
I vazeih uns ois und a de Deinen
Ma woaß nia, es kunnt unsa letzte Gelegenheit sei
Vazeih ma a du ois und a de Meinen
Mei letzter Tod is noh, du derfst mi boid vagessn
Hod mei Sterbn dabei g’hoifn, dei Lebn z’vabessern?
I woas es nimma, woast as du?
Wia I no um di bemüht woa hob I vielerlei Masken trogn
Hob vasuacht koa Wort z’valiern üwa Såchn de du bessa g’wusst host…
…ois wia I…
Owa hätt I g’wusst wia wuadn uns niamehr sprechn
Oda hätt I glaubt I wuad daro zabrechen
Hätt I donn vo dia mehr Scheu erwoat?
Hätt I da unsa End donn scho so boid varrotn?
Owa I bin no imma do
Und a wenn I nimma dro glaub
Dasd mi zan finden vasuachst
Nua wenn’s so wa, I bin no do
Oda wos glaubst, vamisst mi scho gnuag
Um a poa Schnåps auf mi z’trinken?
Oda host eh scho gnuag trunken
Dasd mi endlich vamisst?
I vazeih uns ois und a de Deinen
Ma woaß nia, es kunnt unsa letzte Gelegenheit sei
Vazeih ma a du ois und a de Meinen
Mei letzter Tod is noh, du derfst mi boid vagessn… -
8. Anemoia (06:15)copyUnsa Lebn hod si vaändert
Zua schlechtesten olla Wödtn
Und lieg jetz brach vua uns
Zutiefst in sich gespalten
In da Åbg’schiedenheit des Grenzlånds
Wo sterm ned tot sei bedeiten muas
A Dystopie da Fåssungslosigkeit
Am Hort zabrochna Träume
Mei Lebn is in jene Tåg
Einfoch unseglich zabrochn
Bliem is nua a lautlosa Schmerz
Dem söbst de Bitterkeit vasogt
Wia du mi einst g’funden host host ma zwa an Tod erspoat
Nua monchmoi is a Liebe köta ois da Tod
Und wos nia woa wiad niemois sei
Nua I hätt des ois gern friara g’wusst
Owa wia de Nåcht si senkt
Siag I ois wieda kloa vua mia
Uns’re schloflosen Seelen bei Nåcht
Wia se si de Wödt vasprechen
I woit damit nua sogn
Dass I ob und zua no an di denk
Und an des wos ma g’hobt hom
Ned oi zu oft, owa imma moi wieda
Owa I bin uns so überdrüssig
I bin uns so miad
Und I glaub fost, du bist as a
Duration: 54:42
Spectrums








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Ninth studio album.
«Marodeur»: A journey along the edge of existence, where melancholy parches the soul and the grave feels self-dug. It echoes a yearning for release beyond life, a search for a strange, elusive freedom. Opposing this darkness is a feeling capable of overcoming even the pull toward oblivion – love, which proves stronger than death.
Images of the past resurface – painful and inescapable – like Annapurna, demanding forgiveness at the threshold of a final farewell. And even when words run dry and parting draws near, a stubborn “I’m still here” remains.
«Marodeur»: A journey along the edge of existence, where melancholy parches the soul and the grave feels self-dug. It echoes a yearning for release beyond life, a search for a strange, elusive freedom. Opposing this darkness is a feeling capable of overcoming even the pull toward oblivion – love, which proves stronger than death.
Images of the past resurface – painful and inescapable – like Annapurna, demanding forgiveness at the threshold of a final farewell. And even when words run dry and parting draws near, a stubborn “I’m still here” remains.
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